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Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Konsumverhalten

Kauft man seit der Corona-Krise anders ein? Welche Trends werden zu Standards?

Marco Zumoberhaus
December 2, 2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Konsumverhalten

Was mit Panikeinkäufen begonnen hat, scheint sich nun zu normalisieren – Oder doch nicht? Wie es derzeit um die COVID-19-Pandemie steht und wie sich dieser Virus weiterentwickelt, lassen wir die Aufgabe der zuständigen Behörden sein. Natürlich halten wir uns an die Vorgaben und setzen vorwiegen auf Home-Office und virtuelle Meetings.Doch haben wir uns bei AB3 mit der Thematik auseinander gesetzt, welche Folgen die Corona-Krise auf das Konsumverhalten in unserer Gesellschaft hat/haben wird. Die Corona-Krise hat sich merklich auf das Verhalten und die Einstellung in unserer Gesellschaft ausgewirkt. Auch abseits von den anfänglichen Panikeinkäufen änderte sich das Konsumverhalten unserer Kunden abrupt. Veränderte Verhaltensmuster bedeuten Arbeit, nicht zuletzt für uns bei AB3.

Bekanntlich jonglieren wir bei AB3 mit den berüchtigten 7Ps des Marketings und erstellen gewinnbringende Strategien. Speziell während der Corona-Pandemie war dies essentieller Bestandteil unserer Arbeit.

Corona für Unternehmen – Chance oder Gefahr?

Ändern sich, wie oben angesprochen, Verhaltensmuster bei Kunden, so gilt es Marktaktivitäten zu analysieren und die geplanten Massnahmenpakete gegebenenfalls anders zu priorisieren. Als Unternehmen während dieser Ausnahmezeit sämtliche Marketingaktivitäten zu stoppen, ist wohl einer der fatalsten Fehler, die das Unternehmen während der Krise machen kann.
Kein Thema - diverse Aktivitäten und Kampagnen mussten abgesagt oder verschoben werden, da die Kundenbedürfnisse nicht vorhanden waren. Oder wurde der Kontakt zu den Kunden gar ganz unterbrochen. Doch gab es während diesen Wochen genügend im Bereich Marketing zu leisten. Viele Märkte wurden durch die Pandemie verändert. Vernachlässigt man als Unternehmen die Anzeichen und zieht sich zurück, so wird dies verheerende Folgen auf die Unternehmensziele haben. Was zurück bleibt, ist oftmals die Kritik über die Behörden und deren fehlende Hilfeleistung.

Auf der anderen Seite wird es wohl immer diese Mitkonkurrenten geben, die auf Veränderungen reagiert und den M-Mix angepasst haben und sich heute über neue Marktanteile erfreuen. Obwohl auch dieser Mitkonkurrent Umsatzeinbussen in dieser Zeit hinnehmen musste.

Wie weiter nach Corona?

Doch wie hat sich die Corona-Pandemie auf das Kaufverhalten der Verbraucher ausgewirkt? Kauft man in Zukunft bewusster, regionaler oder digitaler ein? Falls ja, wie lange?
Wir beziehen uns bei diesem Beitrag auf die Ergebnisse und Fazite des Beratungsunternehmen Accenture. Mögliche Auswirkungen des Corona-Virus auf das Konsumverhalten und die Bedürfnisse von Verbrauchern in 15 Ländern wurden durch das Forschungsteam von Accenture untersucht. Die Schweiz war keines der untersuchten Länder, dennoch ist das Kaufverhalten der Verbraucher in der Schweiz ähnlich den vielen in der Studie untersuchten Ländern.

Aspekte wie Umwelt, Nachhaltigkeit und digitales Shopping dank Corona im Fokus

Laut Studie, die von Accenture anfangs April durchgeführt wurde, werden Aspekte wie Umwelt und Nachhaltigkeit auch in Zukunft im Kaufverhalten unserer Gesellschaft höher priorisiert. Das Forschungsteam geht davon aus, das die Krise das Verbraucherverhalten dauerhaft verändern könnte.

«Das Ausmaß der Veränderungen, die wir in unseren Ergebnissen feststellen konnten, deutet eindeutig darauf hin, dass es sich um eine langfristige Verschiebung handelt» - Oliver Wright

Der Managing Director für Consumer Goods bei Accenture geht davon aus, dass die veränderten Verhaltensmuster durch die Pandemie im Laufe des nächsten Jahrzehnts zu einer Ära des nachhaltigeren, gesünderen Konsums führen. Dieses Fazit schliesst er aus den Umfrageergebnissen, die von den Verbrauchern unteranderem wie folgt beantwortet wurden:

  • 64% der Befragte achten bewusst darauf, stärker Lebensmittelabfälle zu vermeiden und dies auch in Zukunft zu tun
  • 60% wenden mehr Zeit für ihr geistiges Wohlbefinden auf, so treiben sie beispielsweise Sport.
  • 50% kauft seit Corona gesundheitsbewusster ein und wird dies nach eigener Auskunft wahrscheinlich auch weiterhin tun.
  • 45% der Verbraucher gaben an, dass sie beim Einkaufen nachhaltigere Entscheidungen treffen und dies auch weiterhin tun werden.

Es sind Trends, die man bereits seit längerer Zeit beobachten konnte, sich jedoch nun in raschem Tempo verstärkt haben.

Corona beschleunigt Digitalisierung

Die Akzeptanz für digitale Dienstleistungen hat sich in der Gesellschaft während der Corona-Krise gesteigert. So belegt die Forschung, dass sich Verbraucher nun vorstellen können Lebensmittel online einzukaufen. Nicht nur während Corona, sondern auch danach. Dieses Ergebnis kommt nicht ganz unerwartet, so haben wir bei AB3 bereits Mitte März über die derzeitigen Engpässe bei LeShop (Migros) berichtet.

Der digitale Einkauf von Lebensmittel war bisher eher ungewohnt. So gab jeder fünfte Befragte an, dass er das erste Mal Lebensmittel online bestellt hat. Eine beachtliche Anzahl der Befragten können sich vorstellen, dies auch künftig zu tun. So geht man davon aus, dass sich der prozentuale Anteil von Onlineeinkäufen aufgrund Corona um rund 5% steigern wird.

Das digitale Abenteuer für Kunden und Unternehmen

Eine wunderbare Entwicklung für Unternehmen, die bereits in ihre Digitalisierungsstrategie und Onlinemarketingstrategie investiert haben. So verfügen diese Unternehmen heute mit grosser Sicherheit über einen direkten Vertriebskanal zu ihren Kunden. Vielfach ist es der strukturierte Onlineshop, der in Kombination mit den richtigen Tools heute neue Mehrwerte für die Unternehmen bildet.

Und wie weit ist Ihr Unternehmen auf der digitalen Reise?

Vergessen Sie nicht, eine Onlinemarketingstrategie ist wie ein Abenteuer - auf einem Gipfel angekommen, gilt es den nächsten ins Visier zu nehmen. Der Onlineshop ist ein erster Zwischenhalt. Suchmaschinenmarketing macht Ihren Shop sichtbar. Die richtigen Entscheidungen in Bezug auf das UI und die UX Ihrer Onlineplattform sorgen dafür, dass Ihre Produkte gekauft werden. Anbindungen Ihres ERP-Systems und Ihrer CRM -Datenbank sorgen für die notwendige Effizienz. Anbindung von Social Selling Plattformen und Tracking Tools sorgen dafür, dass Sie Ihre Kunden kennen. Neuste Technologien im Bereich der künstlichen Intelligenz zeigt Ihren potenziellen Kunden nur das, was sie zu dem Zeitpunkt sehen wollen und vervielfachen Ihre Umsätze über Ihren Onlineshop - und dies komplett vollautomatisiert.

Auf welchem Gipfel ist Ihr Unternehmen? Ihre Kunden haben nämlich in den vergangenen Wochen einen Sprint eingelegt, Corona sei dank!


Quelle: Accenture, BBC, statistica.com, horizont, businessinsider

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